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Camping-AusrüstungMokwheel Scoria im Test: E-Fatbike als Lastenrad beim Camping – Erfahrungen und Zubehör
Unser Praxistest des Mokwheel Scoria: Ausstattung, Reichweite im Alltag, Transport auf dem Fahrradträger, Zubehör und wann sich das E-Fatbike beim Camping lohnt.

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Ein E-Bike, das beim Camping nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Lastenträger ist: Genau so tritt das Mokwheel Scoria* auf. Ich habe das E-Fatbike Anfang 2024 über mehrere Wochen im Alltag und beim Camping genutzt. In diesem Artikel findest du die Ausstattung, meine Erfahrungen mit Reichweite und Fahrgefühl, den Transport auf dem Fahrradträger, das Zubehör und meine Einschätzung, für wen sich das Rad beim Camping lohnt.
Auf einen Blick
- Typ: E-Fatbike mit Gepäckträger-Sitzbank, nutzbar als Lastenrad
- Reichweite bei mir: im Schnitt etwa 80 km pro Akkuladung (Herstellerangabe: bis zu 85 km)
- Gewicht: 37 kg inklusive Akku (Herstellerangabe) – auf dem Fahrradträger zu zweit deutlich einfacher
- Beim Camping sinnvoll, wenn du vor Ort viel transportierst und dein Fahrzeug genug Zuladung hat

Ausstattung und technische Daten
Das Scoria ist als E-Bike für Transporte ausgelegt. Laut Hersteller trägt es bis zu 160 kg. Dazu kommen 20-Zoll-Alufelgen mit pannensicherer Fatbike-Bereifung, mit denen das Rad auch für unwegsames Gelände ausgelegt ist.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Motor | bürstenlos, 250 W, 65 Nm |
| Akku | Lithium-Ionen, 924 Wh (Samsung-Zellen), mit Batteriemanagementsystem |
| Ladezeit | ca. 5,5 Stunden |
| Reichweite | 65 bis 85 km pro Akkuladung |
| Gewicht | 37 kg inklusive Akku |
| Maximale Last | 160 kg |
| Schaltung | Shimano, 7 Gänge |
| Bremsen | hydraulische Scheibenbremsen |
| Federung | hydraulische Federgabel vorne |
| Reifen | 20 Zoll, Fatbike-Reifen (ca. 4 Zoll breit) |
| Länge / Lenkerhöhe | 170 cm / 112 cm |
| Körpergröße | 155 bis 189 cm, eine Rahmengröße |
| Unterstützung | 5 Stufen, Drehmomentsensor |
Herstellerangaben, Stand Februar 2024. Aktuelle Daten findest du beim Hersteller.
Der Drehmomentsensor sorgt für eine gleichmäßige Unterstützung beim Treten. Die Federgabel gleicht Unebenheiten aus und lässt sich an verschiedene Fahrstile anpassen. Die hydraulischen Scheibenbremsen sorgen für zusätzliche Sicherheit, die 7-Gang-Schaltung hilft vor allem am Berg.

Gepäckträger, Display, Licht
Das Highlight für Transporte ist der stabile Gepäckträger mit Holzauflage. Darauf transportierst du Koffer, Taschen, Kisten oder Körbe.

Das LED-Display am Lenker zeigt Geschwindigkeit, Kilometerstand, Akkustand, Fahrzeit und die gewählte Unterstützungsstufe. Darüber erreichst du auch die Einstellungen. Die Anzeige ist hell und gut ablesbar, die Bedienung hat bei mir problemlos funktioniert.
Beleuchtung vorne und hinten ist serienmäßig verbaut und läuft über den Akku. Dazu kommen Klingel und Hupe. Den Ladezustand siehst du im Display oder direkt am Akku.
Rahmengröße und Farben
Das Scoria gibt es in mehreren Farben, aber nur in einer Rahmengröße, laut Hersteller für 155 bis 189 cm Körpergröße. Der Standardsattel ist mit seiner großen Sitzfläche schon komfortabel und lässt sich problemlos an die Körpergröße anpassen.
Hersteller
Mokwheel ist nach unserem Stand von 2024 ein chinesischer E-Bike-Hersteller, der seit 2014 am Markt ist. Das Rad wird online verkauft.
Lieferung und Montage
Wie beim Onlinekauf üblich kommt das Rad in einem großen Karton per Spedition. Für die Montage brauchst du etwas handwerkliches Geschick. Eine ausführliche Anleitung und das nötige Werkzeug lagen bei uns bei.
Reichweite und Fahrgefühl im Alltag
Der Hersteller gibt eine Reichweite von bis zu 85 km an. Wie weit du tatsächlich kommst, hängt von Unterstützungsstufe, Gelände und Gewicht ab. Bei mir waren es im Schnitt etwa 80 km – bei ganz unterschiedlichen Fahrbedingungen.

Trotz der 37 kg fährt sich das Rad stabil und lässt sich auch beladen gut kontrollieren, zum Beispiel mit einem Koffer hinten und einem vollen Einkaufskorb vorne.



Zubehör
Mokwheel bietet für das Scoria verschiedenes Zubehör* an, teilweise auch als Paket.
- Frontkorb: Der große Korb* bietet viel Stauraum. Er macht das Rad zwar breiter, dafür passt eine Menge hinein. Wem er zu sperrig ist, nimmt die kleinere Version*.
- Gefederte Sattelstütze: mehr Komfort, vor allem abseits befestigter Wege.
- Handyhalterung: passt sich an verschiedene Smartphone-Größen an. Ich empfehle, das Handy mit Hülle oder Bumper zu nutzen, damit Stöße besser abgefedert werden.
- Flaschenhalter: praktisch und schnell montiert.
- Abdeckplane: aus wasserdichtem Material, wird mit Schnallen angepasst und gesichert.
- Fahrradschloss: wird mit Halterung geliefert und direkt am Rahmen befestigt.
- Helm: stufenlos verstellbar. Einen Helm empfehle ich unabhängig vom Modell.


Transport auf dem Fahrradträger
Wir transportieren das Scoria auf einem Heckträger für die Anhängerkupplung, dem Thule VeloSpace XT*. Das klappt, aber wegen des Gewichts meist nur zu zweit. Allein ist das Anheben schwierig. Für Heckträger gibt es dafür eine Auffahrrampe*, die das Verladen erleichtert.

Die Schienen unseres Trägers nehmen laut Hersteller Reifen bis 4,7 Zoll Breite auf, die Fatbike-Reifen sind etwa 4 Zoll breit. Mit dem optionalen Fatbike-Radhaltern* ließ sich das Rad problemlos befestigen und sichern.
Achte auf die Lasten. Zwei Grenzen sind wichtig:
- Stützlast der Anhängerkupplung: Fahrradträger plus Räder dürfen sie nicht überschreiten. Bei unserer Kombination aus Kupplung und Träger blieben knapp 60 kg für Räder – genug für das Scoria und ein zweites, leichteres Rad. Prüfe dabei, ob das zweite Rad wegen des Frontkorbs davor passt; sonst musst du den Korb abschrauben.
- Maximallast pro Radschiene: Unser Träger ist laut Hersteller für 30 kg pro Fahrrad freigegeben. Das Scoria wiegt mit Akku 37 kg und liegt damit darüber.
Zur Transparenz: Wir haben das Scoria trotzdem mehrmals auf diesem Träger transportiert, und es gab dabei keine Probleme. Das ist unsere Erfahrung – keine Empfehlung. Wer die freigegebene Last überschreitet, handelt auf eigenes Risiko. Für Schäden, die aus einer Überschreitung der Herstellerangaben entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Halte dich an die Herstellerangaben deines Trägers und deiner Anhängerkupplung. Nimm im Zweifel den Akku vor dem Verladen ab (das senkt das Gewicht etwas) oder nutze einen Träger mit höherer Last pro Schiene.
Ist das Scoria fürs Camping geeignet?
Das hängt stark von deinem Fahrzeug und deinen Plänen ab.
Dagegen spricht:
- Ist die Zuladung deines Campers schon fast ausgeschöpft, ist ein 37-kg-Rad die falsche Wahl.
- Es ist deutlich weniger handlich als leichtere Räder oder Klappräder.
Dafür spricht:
- Hohe Reichweite und Geländetauglichkeit für Ausflüge rund um den Campingplatz.
- Einkäufe, Getränkekisten und andere Transporte vor Ort lassen sich bequem erledigen – praktisch, wenn das täglich anfällt.
Ob sich ein Lastenrad für dich lohnt, entscheiden am Ende deine Bedürfnisse. Trotz seiner Vielseitigkeit passt es nicht zu jedem Ziel und jeder Situation.
Fazit
Das Mokwheel Scoria hat bei uns einen positiven Eindruck hinterlassen, gemessen an Preis und Leistung. Es macht nicht nur auf dem Campingplatz, sondern auch in der Stadt und auf dem Land eine gute Figur. In den ersten Wochen habe ich es sogar häufiger genutzt als mein Auto: als vielseitiges Transportmittel im Alltag, und vor allem, weil es viel Spaß macht.
Beim Camping lohnt es sich vor allem, wenn du vor Ort viel transportierst und dein Fahrzeug die Zuladung hergibt. Mehr E-Bikes und Fatbikes findest du direkt im Shop von Mokwheel*.
Videos zum Mokwheel Scoria
Ausführlich zeige ich dir das Rad in zwei Videos auf unserem YouTube-Kanal Camp4Happiness: zuerst den Überblick als Lastenrad beim Camping, dann den Praxistest mit Zubehör (unten auf dieser Seite).
BESTIMMTE INHALTE, DIE AUF DIESER WEBSITE ANGEZEIGT WERDEN, STAMMEN VON AMAZON. DIESE INHALTE WERDEN ‚WIE BESEHEN‘ BEREITGESTELLT UND KÖNNEN JEDERZEIT GEÄNDERT ODER ENTFERNT WERDEN.
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- E-Bike

Patrick ist mit seiner vierköpfigen Familie im VW California unterwegs und kennt den Bulli bis ins Detail – von der Standheizung bis zur Heckklappe. Auf seinem YouTube-Kanal Camp4Happiness zeigt er Campingplätze in ausführlichen Rundgängen, erklärt Technik rund um den VW Bus und probiert Ausrüstung im echten Reisealltag aus.


